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Tipps für "Gesundes Wohnen"! Thermostatventile Alle Heizkörper in Ihrer Wohnung sind mit sogenannten „Thermostatventilen“ ausgestattet. Diese Ventile halten die gewünschte Raumtemperatur automatisch konstant. Der eingebaute Temperaturfühler überwacht die Raumtemperatur und reguliert das Ventil. Sie selbst brauchen nichts mehr zu tun, als das Thermostatventil einmal auf den Wert einzustellen, bei dem Sie die gewünschte Raumtemperatur erreichen. Dabei muss der Wert nicht an jedem Heizkörper gleich sein. Kontrollieren Sie die Temperatur darauf hin doch mal mit einem Thermometer! Das Thermostatventil spart sozusagen automatisch Energie: Ist die gewünschte Raumtemperatur erreicht, wird das Ventil geschlossen. Sinkt die Temperatur, öffnet sich das Ventil, und der Heizkörper erwärmt sich wieder. Das Thermostatventil kann nur richtig arbeiten, wenn es nicht von Gardinen oder Vorhänge verdeckt wird, weil es in diesem Fall zu schnell schließt und die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht wird. Bitte drehen Sie das Ventil nicht ganz auf, wenn Ihnen kalt ist, und wieder zu, wenn es warm genug ist! Dadurch wird keine Energie gespart, weil die Räume zunächst überheizt werden und danach auskühlen, um erneut überheizt zu werden. Vertrauen Sie der Automatik! Lüften Wenn Sie Ihre Wohnung lüften, machen Sie dies bitte kurz und heftig. Wenn möglich öffnen Sie gegenüberliegende Fenster. Bei „Durchzug“ wird die Wohnung schnell mit frischer Luft versorgt, ohne dass die Räume auskühlen. Auf Dauer lassen „Kipp-Fenster“ viel Wärme entweichen, aber nur wenig Frischluft in den Raum. Stellen Sie während des Lüftens das Thermostatventil auf Frostschutz (Wert*), weil sonst das Ventil den Wärmeverlust durch die Lüftung sofort auszugleichen versucht. Die moderne Kesselanlage - Wissenswertes! Eine moderne Wärmeerzeugungsanlage ist Computer gesteuert und erzeugt nur so viel Wärme, wie bei der entsprechenden Außentemperatur benötigt wird. Das bedeutet, dass die Heizkörper nicht mehr so heiß werden wie früher, trotzdem wird die gewünschte Raumtemperatur erreicht. Im Sommer wird die Anlage nicht mehr vollständig abgeschaltet. Sie ist ständig in Bereitschaft und springt sofort an, wenn z.B. an kühlen Sommertagen der Wärmebedarf steigt. So garantieren wir Ihnen durch moderne Technik das ganze Jahr hindurch eine wirtschaftliche und komfortable Wärmeversorgung. Nachts wird die Temperatur der Kesselanlage automatisch etwas abgesenkt. So sparen Sie sozusagen „im Schlaf“ Energie- und Heizkosten. Was sonst noch Heizenergie spart ... Schließen Sie abends/nachts Ihre Rollläden oder auch Vorhänge, die Fenster verschließen, aber nicht die Heizkörper verdecken. Das hält Zugluft und Kälte ab und verhindert ein schnelles Entweichen der Wärme. Wussten Sie schon? 1°C mehr Wärme im Raum bedeutet 6 % mehr Energiebedarf. Insofern beeinflusst die Raumtemperatur die Höhe der individuellen Heizkosten. Denken Sie an unsere Tipps. Sie sind einfach umzusetzen und ermöglichen Ihnen den sparsamen Umgang mit Energie. Das schont nicht nur die Umwelt sondern auch Ihren Geldbeutel. Der Schimmel und seine Herkunft Problematik von Schimmelpilzen in Innenräumen Schimmelpilzbelastungen in Gebäuden stellen eines der Häufigsten "Umwelt"-Probleme in Innenräumen dar. Ursache des Schimmelwachstums sind zumeist erhöhte Feuchtegehalte im jeweiligen Baustoff bzw. auf dessen Oberfläche. Neben "nassen" Wänden durch unzureichenden Schlagregenschutz oder "aufsteigende" Feuchte, liegt die Ursache häufig in ungenügenden Wärmestandards von Altbauten, bei gleichzeitiger Verringerung der Luftwechselraten durch bauliche Veränderungen. Oft werden neue Fenster eingebaut, ohne die Dämmung der Außenwände zu verbessern und von Nutzerseite einem erhöhten Lüftungsbedarf Rechnung zu tragen. Dies kann dazu führen, dass die Luftfeuchten auf den Wandoberflächen steigen und ein Schimmelpilzwachstum hervorgerufen wird. Dafür ist es zumeist nicht einmal notwendig, dass Kondensat entsteht - denn den meisten Schimmelpilzen reichen bereits Luftfeuchtigkeiten von ca. 70 % zum Wachstum. Meist sind folgende nutzerbedingte und bauliche Faktoren für einen Schimmelbefall in Wohnräumen verantwortlich:
Schadstoffbelastung bei Heizkörperheizungen Bei Schimmelpilzen und ihren Sporen ist Vorsicht geboten:
Die dunklen
Flecken sind nicht nur ein optisches Ärgernis, sondern können neben Schäden an
der Bausubstanz auch erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen. Hier sind Lösungen gefragt, die hochwirksam, aber gleichzeitig für Mensch und Umwelt gut verträglich sind. Schimmelpilze die unsichtbare Gefahr:
Schimmelpilze
sind Mikroorganismen, die sich durch Sporen vermehren. Unsichtbar sind sie in
der Luft vorhanden und können sich überall ansiedeln. Sie lieben eine feuchte,
warme, organische Umgebung. Mit bloßem Auge sind sie erst zu entdecken, wenn sie
schon einige Zeit im Verborgenen wachsen konnten. Ursachen für Schimmelpilzbildung:
Schimmelpilze
lieben es feucht. Feuchtigkeitsquellen am und im Haus können durch Baumängel
entstehen, z.B. durch Wasserschäden, nicht ausreichend getrocknete Neubauten,
Kältebrücken, Risse im Mauerwerk, verrutschte Dachziegel, verstopfte,
überlaufende Dachrinnen oder aufsteigende Feuchtigkeit aufgrund fehlender oder
schadhafter Horizontalsperren. Diese Feuchtigkeit muß durch kräftiges Lüften nach außen transportiert werden. Ohne richtiges Heizen hilft jedoch das beste Lüften nicht: Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf als kühle Luft, damit wird auch mehr Feuchtigkeit nach außen transportiert. * * * * * TIP - Schimmelpilze: Im Herbst kommt auch der SchimmelExpertenrat an Hausbesitzer Mit dem Herbst beginnt auch die Zeit der Schimmelbildung in Wohnungen und Häusern. „Schimmel entsteht, wenn sich Feuchtigkeit an kalten Wänden niederschlägt“. Bauschäden und das Verhalten der Bewohner sind häufig die Auslöser des Schimmelbefalls. Wichtig ist vor allem, die Ursache genau zu klären: „Der Schimmel geht nicht von alleine weg.“ Für alles gebe es Gebrauchsanleitungen, „aber es gibt keine Bedienungsanleitung für Haus und Wohnung.“ Oft wird falsch gelüftet. So biete ein ganztags auf Kippe gestelltes Fenster einen Nährboden für Schimmel. Fehler werden auch bei der Wärme-Isolierung gemacht. „Allein Styropor vor die Wand zu kleben, hilft nicht.“ Probleme gibt es immer wieder bei der Altbausanierung. Dabei wird vor allem darauf geachtet, viel Energie durch Wärmedämmung einzusparen. Ein Beispiel beim Einbau neuer Fenster: „Früher waren die Fenster das kälteste Element mit Eisblumen im Winter, heute ist die Wand daneben kälter.“ Deshalb muß auf die Außendämmung geachtet werden. Das ist wirkungsvoller. Es gibt Hunderte von Schimmelarten. „Nicht jede ist gefährlich, aber einige sind giftig und Krebserregend“, warnen die Experten. * * * * * Tips zur Vorbeugung gegen Schimmel:
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